Tag der offenen Tür im VSR Dresden e. V.

Juni 13, 2016

Anlässlich des 25- jährigen Bestehens des Vereins für soziale Rechtspflege Dresden e. V. laden wir herzlich zum Tag der offenen Tür am 15.06.16 von 10 – 15 Uhr ein.

Aushang 25 Jahrfeier VSR

Advertisements

Volleyballturnier 2015

April 23, 2015

Am 01.07.2015 ist es wieder soweit… vorab die Ankündigung

 

Jahresbericht 2014

April 23, 2015

Nachfolgend haben Sie die Möglichkeit, unseren aktuellen Jahresbericht einzusehen.

JAHRESBERICHT 2014

 

Projekt ZEBRA

April 23, 2015

Die Initiative ZEBRA basiert auf den seit Beginn des Jahres 2013 vorliegenden Ergebnissen der EU geförderten, kindzentrierten Studie: „COPING – Kinder von Strafgefangenen: Maßnahmen zur Stärkung der psychischen Gesundheit und Minderung“.

Erstmalig wurden in Deutschland dabei die Auswirkungen der Inhaftierung eines Elternteils auf die Widerstandfähigkeit und Anfälligkeit für psychische Probleme der betroffenen Kinder untersucht. Insgesamt zeigten sich Auswirkungen auf die 7 bis 17-Jährigen in Form von geringem Selbstwertgefühl, Peerproblemen, Stigma, Scham, sozialer Isolation, finanziellen Problemen, verzögerter Entwicklung, krimineller Entwicklung, wozu auch die Entwicklung von Feindbildern gegenüber Polizei und Justiz beiträgt, starken Ängsten, Problemen der geistigen Entwicklung im gesamten Lebenslauf und multiplen Risikogefahren.

Die daraus abzuleitenden Empfehlungen dieser Studie beinhalten unter anderem die Sensibilisierung und Vorbereitung von Professionellen, um Eltern und Bezugspersonen Rat und Unterstützung zum Thema anbieten zu können. Ziel dessen ist wiederum die Befähigung, mit den betroffenen Kindern über die Inhaftierung ihres Elternteils offen sprechen zu können.

Es wurde in Deutschland eine deutliche Unterversorgung von, speziell für diese Zielgruppe, entsprechenden Unterstützungsangeboten festgestellt, die mit den Maßgaben der europäischen Kinderrechtskonventionen nicht vereinbar ist. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

Das seit 2014 initiierte Projekt ZEBRA des VSR Dresden e. V. soll zum einen Dresdner Kindern und Jugendlichen helfen, Unterstützung in einer solchen durch Scham und Tabuisierung blockierten Situation zu finden. Zum anderen dient das Projekt als Schnittstelle zwischen dem Bezugssystem der betroffenen Kinder und Jugendlichen und den gesellschaftlich involvierten Instanzen – sowohl der strafprozessbegleitenden, wie auch der pädagogischen, auf die Fürsorge, Erziehung und den Schutz der Kinder und Jugendlichen gerichteten, Institutionen.

 An den identifizierten Schnittstellen

  • Polizei
  • Justiz mit der JVA Dresden, den Gerichten und deren sozialen Diensten
  • Schule und Kita
  • öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe, wie Jugendamt, Beratungsstellen etc.

werden Lösungen zur Entlastung der betroffenen Kinder entwickelt und die Umsetzung eingeleitet.

 Bitte nehmen Sie Kontakt auf, wenn

  • Sie selbst Betroffene_r eines Strafverfahren sind und Verantwortung gegenüber Kindern oder Jugendlichen tragen,
  • Sie Angehörige eines Menschen sind, der von einem Strafverfahren betroffen ist und Verantwortung gegenüber Kindern oder Jugendlichen trägt,
  • Kinder oder Jugendliche als Fachkraft betreuen, deren Eltern oder wichtige Bezugspersonen Betroffene eines Strafverfahren sind und Verantwortung gegenüber Kindern oder Jugendlichen tragen

Anlage Zebra_Postkarte

Volleyballturnier 2013

November 27, 2013

… wir haben es geschafft! Zum ersten Mal seit 8 Jahren konnte der Pokal des diesjährigen Volleyballturniers vom VSR selbst, mit tatkräftiger Unterstützung unserer Projektteilnehmer, in Empfang genommen werden. Es wurde auch dieses Jahr wieder hart gekämpft und leidenschaftlich angefeuert, was die nachfolgenden kurzen Einblicke wiederspiegeln. Nach der Siegerehrung fand mit Grillen und gemütlichem Beisammensein das Turnier seinen Ausklang. In Vorfreude auf das Nächste verbleiben wir das Team des VSR.

DSC00746DSC00753DSC00721DSC00740DSC00739DSCN5255

Volleyballturnier 2013

Juni 14, 2013

Am 18.9.2013 ist es wieder soweit. Ab 15:30 Uhr startet unser traditionelles Volleyballturnier der verschiedenen Arbeitsbereiche der Straffälligenarbeit auf dem Gelände des VSR. Wie gewohnt wird nach vollem sportlichem Einsatz um den Pokal im Anschluss gegrillt. Zurzeit laufen bereits die Vorbereitungen für ein optimales Spielfeld. Volleyballbegeisterten Zuschauer sind herzlich willkommen. In Vorfreude auf ein schönes Turnier verbleiben wir das Team des VSR e.V.

Mitgliederversammlung und Jahresbericht

März 1, 2013

Die Mitgliederversammlung für alle Vereinsmitglieder findet am 26. März 2013, 19:00 Uhr im VSR e. V. statt, zu welcher wir herzlich einladen. Interessierte Gäste sind ebenfalls gern willkommen. Des Weiteren liegt nunmehr unser Jahresbericht 2012 vor, welchen Sie nachfolgend einsehen können.

Ihr VSR e. V.

Jahresbericht 2012

Dezember 18, 2012

Bildschirmfoto 2012-11-28 um 13.32.56

Der Verein für soziale Rechtspflege Dresden e. V. wünscht Ihnen ein wunderschönes und besinnliches Weihnachtsfest verbunden mit einem Dankeschön für Ihre inhaltliche, finanzielle sowie beratende Unterstützung. Wir freuen uns auf ein gemeinsames 2013.

 

Vereinshistorie

September 20, 2012

Der Verein für soziale Rechtspflege Dresden e. V. arbeitet zurzeit an der Erstellung einer Vereinshistorie. Da sich seit der Vereinsgründung vor 21 Jahren viel ereignet hat und nicht alle Begebenheiten dokumentiert oder bebildert sind, brauchen wir Ihre Hilfe. Sollten Unterlagen, Fotos o. ä. in Ihrem Besitz sein, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen. Von Interesse für uns ist auch, wie das Gebäude ursprünglich genutzt wurde. Sie können uns unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

Telefon: 0351/4020831,
Fax: 0351/4020830,
E-Mail: info@vsr-dresden.de

Ihr VSR Dresden e. V.

Volleyballturnier 2012

September 18, 2012

Am 05. September 2012 fand zum sechsten Mal das interdisziplinäre Volleyballturnier im Garten des VSR statt. Dabei spielten die Mannschaften der Staatsanwaltschaft Dresden und des Amtsgerichtes, der Strafverteidiger, der Jugendgerichtshilfe Dresden, des Sozialen Dienstes der Justiz Dresden und des VSR um den begehrten Pokal.

Trotzdem das Wetter zeitweise nicht so „mitspielte“, wetteiferten alle um den heißbegehrten Pokal, welcher letztendlich an die Mannschaft der Staatsanwaltschaft Dresden übergeben wurde. Es waren spannende Spiele, welche auch zeitweise Passanten in ihren Bann zogen. Das Turnier wurde natürlich traditionell mit Grillen und fröhlichem Zusammensein beendet und wir freuen uns sehr auf das Nächste.

Projekt „Heimspiel“ – ein kurzer Rückblick

Juli 18, 2012

Im Jahr 2011 plante der Verein mit Unterstützung und in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Europa und der Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen das betreute Wohnprojekt „Heimspiel“ zur heimatnahen Unterbringung Jugendstrafgefangener. Durch dieses soll ein optimaler und nahtloser Übergang zwischen Entlassungsvorbereitung und Wiedereingliederung gewährleistet werden.

Das Projekt „Heimspiel“ wendet sich an Jugendliche, Heranwachsende und junge Erwachsene, die eine Haftstrafe in der Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen (oder gegebenenfalls einer anderen Strafvollzugsanstalt) verbüßen und im Anschluss an ihre Inhaftierung in Dresden ihren Wohnsitz nehmen möchten.

Ziel ist es, straffällig gewordene junge Menschen bei der Integration in ein eigenverantwortliches und straffreies Leben zu unterstützen, soziale Ausgrenzung abzubauen und bei der Entwicklung von Lebensperspektiven, die ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft ermöglich, zu begleiten.

Im Rahmen des Wohnprojektes stehen seit Oktober 2011 vier Wohnplätze, eine Gemeinschaftsküche sowie Gemeinschaftssanitäreinrichtungen zur Verfügung. Zusätzlich hält die Wohngemeinschaft einen Aufenthaltsraum für die Freizeitgestaltung bereit. Die Betreuung der Bewohner wird durch drei pädagogische Mitarbeiter im Schichtdienst sowie durch einen Mitarbeiter des Nachtdienstes gewährleistet.

Zwischen den Mitarbeitern des Vereins und der Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen findet ein reger Informationsaustausch zum Projekt statt.

Aufgrund von Umbaumaßnahmen für einen zweiten Rettungsweg im Haus wurden 2012 die Küche sowie ein Bewohnerzimmer neu gestaltet.

Weitere Informationen sowie Ansprechpartner können direkt über den Link „Projekte“ aufgerufen werden.

Volleyballturnier

Juli 12, 2012

Unter dem Motto „Drin ist nicht wichtig, aber straff muss er sein!“ findet am 05.09.2012 ab 16:00 Uhr das diesjährige Volleyballturnier der verschiedenen Arbeitsbereiche der Straffälligenarbeit auf dem Gelände des VSR statt. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir nach intensivem sportlichem Einsatz um den Pokal im Anschluss grillen und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag und auf den diesjährigen Sieger…
Das Team des VSR e. V.

Tag der offenen Tür zum 20-jährigen Jubiläum

Dezember 14, 2011

Am 10.09.2011 feierte der Verein für soziale Rechtspflege Dresden e.V., neben dem Fachtag im Lichthof des Rathauses, sein 20-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür. Das Jubiläum wurde unter anderem mit einer Ausstellung, Kurzfilmen, Hausführungen, Kinderbastelstraße, Bewegungsspielen und einer Live-Band umrahmt. Für das leibliche Wohl sorgte die Jugendwerkstatt der AWO Kinder- und Jugendhilfe gGmbH. Einen kleinen Eindruck können Sie auf nachfolgenden Fotos gewinnen.

Fachtag zum 20-jährigen Jubiläum

Dezember 12, 2011

Am 20. September 2011 fand der Fachtag anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Vereins für soziale Rechtspflege Dresden e.V. zum Thema „Übergangsmanagement und freie Straffälligenhilfe in Sachsen“ im Lichthof des Rathauses statt.

Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführerin des Vereins für soziale Rechtspflege Dresden e.V., Frau Anke Söldner, dem Grußwort des Sächsischen Staatsministers der Justiz und für Europa, Herrn Dr. Jürgen Martens, sowie des Sozialbürgermeisters, Herrn Martin Seidel, folgten interessante Fachvorträge von Herrn Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner (Direktor des Instituts für Kriminologie Tübingen), Herrn Ministerialdirigent Willi Schmid (Leiter der Abteilung Justizvollzug des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Europa), Herrn Ulrich Schwarzer (Anstaltsleiter der Justizvollzugsanstalt Dresden) sowie den Mitarbeitern des Vereins, Frau Ludwig, Frau Müller und Herrn Gaub. Ein Resümee zog Herr Rolf Schmidt, einer der Gründungsmitglieder von 1991.

Die Themen der einzelnen Vorträge können Sie dem beigefügten Tagungsprogramm entnehmen.

Die zahlreiche Teilnahme von Vereinen, Behörden und Trägern aus ganz Sachsen zeigten das große Interesse an dieser Thematik und der Arbeit des Vereins. In Erinnerung bleibt ein aufregender, interessanter und rundum gelungener Fachtag. Gleichzeitg möchten wir uns auf diesem Wege bei allen Beteiligten und Teilnehmern noch einmal für das gute Gelingen bedanken.

Die Beiträge von Herrn Dr. Martens, Herr Prof. Dr. Kerner, Herrn Schmid sowie den Mitarbeitern des Vereins für soziale Rechtspflege Dresden e.V. finden Sie anbei zum Nachlesen.

Ablaufplan Fachtag

Vortrag Dr. Jürgen Martens

Herr Prof. Dr. Kerner Präsentation Jubiläum VSR Dresden

Vortrag Willi Schmid

Vortrag Frau Ludwig (VSR)

Vortrag Frau Müller (VSR)

Fazit Herr Gaub (VSR)

 

Informationsveranstaltung Projekt Dresdner Neuanfang

Dezember 8, 2011

Am 29.09.2011 fand in der Jugendstrafanstalt (JSA) Regis-Breitingen eine Informationsveranstaltung zum Thema Übergangsmanagement bei Jugendstrafe: Das Projekt Dresdner Neuanfang“ statt. Nach der Begrüßung durch den Anstaltsleiter, Herrn Hinz, und Ausführungen zur Ausgestaltung der vollzuglichen Rahmenbedingungen und der Belegung der JSA wurden relevante Maßnahmen des Strafvollzugs vorgestellt, welche die Integration nach einer Haftstrafe fördern sollen. Anschließend referierte Herr Mollik (Sachgebietsleiter der Jugendgerichtshilfe Dresden) zur „Durchgehenden Betreuung“ im Jugendstrafverfahren. Das Projekt „Dresdner Neuanfang“ wurde durch die Jugendgerichtshilfe Dresden und den Verein für soziale Rechtspflege Dresden e.V. umfassend vorgestellt. Abschließend stellte der Entlassungsbegleiter, Herr Schmutzler, alltagsnah seine Arbeit mit Inhaftierten und Haftentlassenen vor, um das Konzept in seiner praktischen Umsetzung lebendig werden zu lassen. Wir bedanken uns herzlich für das große Interesse der Teilnehmenden und wünschen uns für die Zukunft weiterhin einen anregenden Fachaustausch mit allen Beteiligten.